Startseite»Was geboten wird»Ritterdarstellung

Ritterdarstellung

Kaum eine andere Figur prägte Bewusstsein der Menschen im Mittelalter als der Ritter. Er steht für Mut, Treue, gutes Benehmen und Romantik. Doch war dies wirklich so?

 

Unter einem Ritter versteht man einen berittenen Krieger (d.h. unter Waffen stehend). Den Ursprung der mittelalterlichen Ritter (auch im alten Rom gab es bereits Ritter!) findet man unter den Ministerialien. Zuerst muss allerdings erwähnt werden, dass man zwischen freien und unfreien Personen unterschied. Unfreie Personen galten nicht als Sklaven wie in der Antike, sondern hatten auch Rechte, waren jedoch einem Herren untergestellt. Jene Ministerialien waren ursprünglich Unfreie, die den Sprung zum Hofbeamten schafften, welche auch in den Krieg zogen. Mit der Zeit wurde aus der Ministerialität der niedere Adel.

 

Der Trend "Ritter zu sein", war zur damaligen Zeit so modern, dass schließlich auch hoher Adel, sowie Könige dem Rittertum angehörten, dennoch war der Anteil der der Ritter an der Gesamtbevölkerung schwindend gering, da die Kosten zur Aufrechterhaltung des Status sehr hoch waren und die Wenigsten sich dies leisten konnten.

 

Zur Zeit der Kreuzzüge entwickelten sich schließlich auch die Ritterorden: der Orden der Johanniter (verschrieben sich in erster Linie für die Fürsorge), der Deutschritter und der Templer (jeweils kämpfende Orden).

 

Speziell in unserem dargestellten Zeitraum ist der Ritter präsent, daher wollen auch wir Diesen darstellen. Immerhin bietet unsere Heimat mit Ulrich von Lichtenstein einen ganz besonderen Ritter!

DSC_8214
DSC_8224
Schlacht an der Drau
DSC_8238